Unser Projekt HELIN-GREENTENT: Gewächshäuser zur Selbstversorgung geflüchteter Jesiden im Nord-Irak

HELIN-GREENTENT

Unser Projekt HELIN-GREENTENT: Gewächshäuser zur Selbstversorgung geflüchteter Jesiden im Nord-Irak

In der Nähe unseres HELIN Bildungszentrums im Nord-Irak werden wir mehrere Gewächshäuser errichten. Diese werden den geflüchteten Familien in dem Dorf Shekhre/Sina zur eigenverantwortlichen Nutzung zur Verfügung gestellt. Die entwurzelten Menschen erhalten damit im eigenen Land die Möglichkeit zum ganzjährigen Ackerbau. Ein großer Schritt in Richtung selbstbestimmtes Leben mit Stabilität, Freude und eine neue Perspektive.

Warum?

Die in der hügeligen Region des Nord-Irak angesiedelten Menschen leben in kleinen ehemals verlassenen Dörfern, jenseits der Flüchtlingscamps. Dort sind sie ganz auf sich selbst gestellt und haben weder Zugang zu finanziellen Hilfen der Regierung noch zu Nahrungsprogrammen der Gesundheitsorganisationen.

Vor ihrer durch den sog. Islamischen Staat (IS) erzwungenen Flucht waren sie Großteils als Bauern mit der Landwirtschaft beschäftigt. Heute gibt es jedoch kaum geeignetes Ackerland. Karge Böden machen den Menschen zu schaffen, sie kämpfen mit sehr heißen Sommern und zunehmend mit harten Wintern. Unter diesen Bedingungen ist Landwirtschaft alles andere als einfach.

Unser Angebot an Geflüchtete: Das Starterpaket für die selbstbestimmte Zukunft:

6 Starterkits, bestehend aus jeweils

  • einem großen Gewächshaus (50×10 M. = 500 QM),
  • einem Bewässerungssystem, Gartenwerkzeug und
  • Saatgut für regional übliche vitaminreiche Erzeugnisse

Dazu kostenlose Nutzung des Gemeinschaftseigentums:

  • 1 Schuppen,
  • 1 Stromgenerator,
  • 1 kleiner Traktor und
  • bei Bedarf Muttererde

Und: Kosten für regionalspezifisches Know-How und laufende Kosten für das erste Jahr werden von dem Verein übernommen. Ebenso Zugang zu Strom und Wasser und Einbindung des landwirtschaftlichen Instituts der Universität Dohuk.

Durch das spendenfinanzierte Projekt wird..

  • …eine Jahreszeitenunabhängige Selbstversorgung der Menschen mit vitaminreichen Nahrungsmitteln ermöglicht. Aus den Erträgen eines einzelnen Gewächshauses kann sich eine 10-12 köpfige Familie ernähren.
  • …den traumatisierten Menschen eine Aufgabe im täglichem Leben angeboten, inklusiv Wiedereinstieg in ihr bekanntes Betätigungsfeld.
  • …die erwachsene Dorfbevölkerung reaktiviert. Interessierte Menschen finden eine Gelegenheit, nicht genutzte Kompetenzen gewinnbringend einzusetzen.
  • …ein weiteres Bildungsprojekt realisiert, in dem die Schüler sich in Eigenregie mit dem Anbau von landwirtschaftlichen Erzeugnissen beschäftigen. 
  • …den Menschen eine Möglichkeit geboten die geerntete Ware zu verkaufen und mit den Überschüssen zu wirtschaften. Sie erhalten eine neue Einnahmequelle
  • …ein menschenwürdiges Leben ermöglicht, integriert in die neue Kurdische Heimat oder – mit Hilfe der erwirtschafteten Gewinne, wieder in ihre angestammten Gebiete zurückzukehren.
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