SALON: Syrien – ein Land zwischen Schmerz, Aufbruch und alten Kontinuitäten

SALON: Syrien – ein Land zwischen Schmerz, Aufbruch und alten Kontinuitäten

HFH Salon am 5. September 2026 mit Anna-Theresa Bachmann und Lisa Schneider

Ende 2024 stürzte das Assad-Regime. Seitdem steht Syrien vor einer gewaltigen Aufgabe: Nach Jahrzehnten der Diktatur und fast 14 Jahren Krieg muss das Land nicht nur wiederaufgebaut werden. Es muss auch einen Umgang mit Gewalt, Schuld und Verantwortung finden – und zugleich den Menschen eine glaubwürdige Perspektive für die Zukunft geben.

Viele Syrerinnen und Syrer hoffen auf Aufarbeitung und Gerechtigkeit. Gleichzeitig wollen sie nach vorne schauen, ihr Leben neu ordnen und ihr Land wieder aufbauen. Doch alte Machtstrukturen, neue Gewaltausbrüche und die offene Frage, wie mit den Verbrechen der vergangenen Jahrzehnte umgegangen werden soll, machen diesen Prozess schwierig.

Wohin steuert Syrien also zwischen Schmerz, Aufbruch und alten Kontinuitäten?

Darüber sprechen wir beim nächsten HFH Salon mit zwei Journalistinnen, die das Land intensiv aus eigener Anschauung kennen: Lisa Schneider, Nahost-Redakteurin der taz, die Syrien bereits unter Assad erlebt hat, und Anna-Theresa Bachmann, freie Reporterin, die seit dem Sturz des Regimes insgesamt mehrere Monate im Land unterwegs war.

Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, wie sich Syrien derzeit verändert, welche Hoffnungen und Ängste die Menschen bewegen und was es braucht, damit aus dem politischen Umbruch tatsächlich ein Neuanfang werden kann.

Samstag, 5. September 2026, 16–18 Uhr
Berlin Charlottenburg

Um Anmeldung wird gebeten: info@handfuerhand.org

 

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