Schüler sind jesidische Binnengeflüchtete im Nord-Irak

Schüler sind jesidische Binnengeflüchtete im Nord-Irak

Die Kinder gehören zu den Jesiden, die 2014 aus der Shingal-Region vor dem Terrorregime des Islamischen Staats (IS) fliehen mussten und nur knapp dem Genozid entkommen sind. Sie sind Binnenflüchtlinge und kommen aus verschiedenen sozialen Schichten. In den großen kurdischen Flüchtlingscamps fanden sie keinen Platz und leben deshalb in dem vergessenen Dorf unter Zeltplanen, in Rohbauten oder unter einer Brücke.

Jedes einzelne Kind hat unvorstellbares Leid erlebt und gesehen. Sie haben nichts, außer ihre Traumata. Viele sind allein, ihre Familien wurden verschleppt oder ermordet. Auch die Eltern, unter ihnen viele alleinstehende Frauen, sind teilweise zu traumatisiert, um sich wirklich um ihre Kinder kümmern zu können.