Ein Dorf in Kurdistan

Ein Dorf in Kurdistan

Das kleine Dorf Shekhre liegt im Vierländereck Nordirak-Iran-Syrien und Ost-Türkei zwischen der Stadt Dohuk und dem Tigris .

Das kleine Dorf Shekhre liegt in der kurdischen Autonomieregion am Rande einer Bergkette, zwischen der nordirakischen Stadt Dohuk und dem Fluss Tigris. Es ist weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Im Sommer ist es extrem heiß, im Winter extrem kalt. Zwar herrscht in der Gegend eine relative Sicherheit, doch fehlt es am Notwendigsten.

Ungefähr 400 Menschen leben dort auf sich selbst gestellt. Es gibt bisher keine Schule für die Kinder. Wir haben uns bewusst für diesen Ort entschieden, weil er unter dem Radar der Aufmerksamkeit und außerhalb des Wirkungsbereichs der großen Hilfsorganisationen und staatlichen Hilfen liegt.

 

ca. 30 Min südlich der Stadt Dohuk liegt das Dorf Shekhre

Der Ort liegt etwa eine halbe Autostunde südlich von der Stadt Dohuk entfernt, einer heute etwa 500 000 Menschen beherbergende Stadt. Diese galt traditionell als modern und gebildet, bereits 1898 gab es mehrere kleine private Schulen in der Stadt, darunter christliche und auch jüdische Schulen. 1920 gab es im ganzen Irak nur fünf Grundschulen, die für Mädchen zugänglich waren, und eine davon war in Dohuk.

Heute leben in der Region mehr Flüchtlinge als Einheimische, trotzdem funktioniert das Leben in der Stadt im nordirakischen Kurdistan einigermaßen – auch dank internationaler Hilfen. Die Region verfügt über ein mediterranes Klima mit extrem heißen, trockenen Sommern und relativ kühlen, nassen Wintern. Die Sommer sind weitgehend trocken ud sehr heiss, erst zum Spätherbst beginnt der Regen.